Archiv für den Monat: Juli 2012

Viele Runden in 24 Stunden

24h-Runden-Rennen liegen klar im Trend, sei es mit dem Rennrad oder dem MTB. Für letztere Kategorie bin ich schon 2005 in München im Olympiapark am Start gewesen in einem Viererteam.

Im Startzelt nachts beim 24h-Stunden in KelheimMeine Premiere auf dem Rennrad ist das Orginal in Kelheim an der Donau in einem Fünfer-Team. Es ist ein Rundkurs von fast 17 km Länge. Aus der Altstadt heraus geht es gleich eine Steigung hinauf, vorbei an der berühmten Befreiungshalle. Dann heißt es eine schnelle Gruppe finden, um mit Vollgas wieder ins Ziel zu jagen und an einen der Teampartner zu wechseln. Unser Team ‘Forza Adlersberg’ schlägt sich gut, aber ich bremse uns aus durch eine halbstündige, nächtliche Zwangspause wegen eines Vorderradschadens. Nicht ärgern, als Erfahrung abhacken und lächelnd weitermachen. Ich kann mit 10 gefahrenen Runden zu unserem Gesamtergebnis von 47 Runden beitragen. Meine uneingeschränkte Bewunderung gilt jedoch den 24h-Einzelfahrern!

Fünf-Seen-Marathon

Am Rennrad über dem MondseeEs ist Hochsommer und da wäre das Bad in einem See ratsam. Oder zumindest das Radfahren in der Nähe von Wasser. Dann sind wir richtig im Attergau bzw. Salzkammergut beim 5-Seen-Radmarathon mit Start und Ziel in Mondsee. Auf der 200 km Strecke liegen allerdings noch Wolfgang-, Hallstädter-, Traun- und Attersee inklusive Anstiegen sowie Abfahrten dazwischen. Ich erwische eine superschnelle Gruppe, in der die Post abgeht (kleiner Gag: wir fahren ja auch die Steigung der Postalm hinauf). Nach 100 km brauche ich eine Labepause, sonst droht der Hungerast. Ich verliere die Gruppe und muß lange alleine im Wind fahren. Erst auf der letzten Steigung über dem Attersee ist mein Dieselmotor wieder richtig am Laufen und ich komme als 126ter im Ziel an. Da wäre heute mehr drinnen gewesen. Oder vielleicht doch besser eine Erfrischung in einem der Seen?