<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Es bleibt die klassische Frage: Wie komme ich zu meinem Recht?	</title>
	<atom:link href="https://www.ronald-siller.net/kleist-kohlhaas/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ronald-siller.net/kleist-kohlhaas/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Apr 2023 11:06:37 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Ronald Siller		</title>
		<link>https://www.ronald-siller.net/kleist-kohlhaas/#comment-20</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ronald Siller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2013 15:03:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ronald-siller.net/?page_id=1021#comment-20</guid>

					<description><![CDATA[Gestern war ich endlich im Kino, genauer im Filmforum unseres Stadttheaters, um die aktuelle Verfilmung des „Michael Kohlhaas“ gemäss der Vorlage von Heinrich von Kleist zu sehen. Der Regisseur Arnaud des Pallières adaptierte das Geschehen der berühmten Novelle aus dem brandenburg-sächsischen Gebiet nach Südfrankreich. Das gelingt hervorragend mit wunderbar kargen Landschaftsaufnahmen. Ebenso toll wird der universelle Kern der Geschichte um Gerechtigkeitssuche und Rache visualisiert. Die kurzen, klamaukhaften Szenen mit einem Sancho Pansa Typen hätte sich des Pallières allerdings sparen können. Nicht ganz schlüssig ist auch der Auftritt eines Reformgeistlichen - in der Orginalnovelle wird Luther explizit benannt - in den französischen Carvennen. Der 120 Minuten Film fällt im letzten Drittel zu lang aus bzw. hat dramaturgische Schwächen. Doch das wird alles aufgewogen durch den überragenden, souverän mit Pferden agierenden Hauptdarsteller des Kohlhaas, dem Dänen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Mads_Mikkelsen&quot; title=&quot;Film mit Mads Mikkelsen&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Mads Mikkelsen&lt;/a&gt;. Er spricht wenig. Sein Minenspiel, gezeigt in Grossaufnahmen, ist dafür beredend und beklemmend gleichzeitig. Daher das Filmprädikat – unbedingt empfehlenswert!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich endlich im Kino, genauer im Filmforum unseres Stadttheaters, um die aktuelle Verfilmung des „Michael Kohlhaas“ gemäss der Vorlage von Heinrich von Kleist zu sehen. Der Regisseur Arnaud des Pallières adaptierte das Geschehen der berühmten Novelle aus dem brandenburg-sächsischen Gebiet nach Südfrankreich. Das gelingt hervorragend mit wunderbar kargen Landschaftsaufnahmen. Ebenso toll wird der universelle Kern der Geschichte um Gerechtigkeitssuche und Rache visualisiert. Die kurzen, klamaukhaften Szenen mit einem Sancho Pansa Typen hätte sich des Pallières allerdings sparen können. Nicht ganz schlüssig ist auch der Auftritt eines Reformgeistlichen &#8211; in der Orginalnovelle wird Luther explizit benannt &#8211; in den französischen Carvennen. Der 120 Minuten Film fällt im letzten Drittel zu lang aus bzw. hat dramaturgische Schwächen. Doch das wird alles aufgewogen durch den überragenden, souverän mit Pferden agierenden Hauptdarsteller des Kohlhaas, dem Dänen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mads_Mikkelsen" title="Film mit Mads Mikkelsen" rel="nofollow ugc">Mads Mikkelsen</a>. Er spricht wenig. Sein Minenspiel, gezeigt in Grossaufnahmen, ist dafür beredend und beklemmend gleichzeitig. Daher das Filmprädikat – unbedingt empfehlenswert!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
